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HERBSTWANDERTAG
der Klassen 3c und 4b am 02.10.02
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der Restaurierung und Wiedereröffnung bekam die
Burgruine erstmals offiziellen Besuch von zwei
Grundschulklassen aus Fuchsmühl. Sie waren am Ziel
ihres Herbstwandertages mit dem Vorsitzenden Norbert
Reger vom Heimatverein „Steinwaldia“ Pullenreuth
verabredet, der als verantwortlicher Koordinator für
die Umbaumaßnahmen den Kindern über Burg und
Bauarbeiten sachkundig Auskunft gab.
Das
herrliche Spätsommerwetter über dem Steinwald
spornte die Klassen 3c und 4b in Begleitung von
Lehrerin Gabriele Vollath und Lehrer Helmut Höcht zusätzlich
an, dass die Wanderstrecke von Fuchsmühl über den
Hackelstein zur Burgruine Weißenstein in nur knapp
anderthalb Stunden zurück gelegt wurde. Nach dem
steilen Anstieg über den Kiebitzstein bot sich ein überwältigender
Anblick der freigelegten und restaurierten Burganlage.
In der Morgensonne erstrahlte sie in neuem Glanz.
Kran, Maschinen und Gerüste waren endlich
verschwunden. Der um etwa 3 Meter aufgestockte
Bergfried ragte majestätisch in den Himmel. Nach
einer kurzen Pause am Informationspavillon waren die
Kinder nicht mehr zu bremsen und sie stiegen zur
Aussichtsplattform hinauf, um ringsum den weiten
Ausblick zu genießen, mit Ausnahme auf den Heimatort.
Fuchsmühl blieb immer noch hinter dem Hackelstein
verborgen.
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Beim
Abstieg traf auch Herr Reger ein, der die Besucher auf
das südöstliche, ehemalige Wohnplateau führte. Von
hier konnte man einen großen Teil der einstigen Burg
mit den frei gelegten Außenmauern überblicken. Darüber
wusste Herr Reger Interessantes zu berichten und
beantwortete viele neugierige Fragen über die
Entstehung der Burg, das harte Leben darauf und über
die Erneuerung der Burg.
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Seit
über 5 Jahren wurden hauptsächlich von freiwilligen
Jugendlichen und Rentnern der Gesellschaft "Steinwaldia"
unzählige Arbeitsstunden geleistet. Mit ihrer Hilfe
wurde vor allem die Ruine von Schutt befreit, die
Ringmauer zum Teil aufgetragen und der Zugang neu
gebaut. Zuletzt wurde der Einsturz gefährdete
Bergfried aufgestockt und wieder begehbar gemacht. Bei
den Grabungen hatte man zwar keinen Schatz gefunden,
dafür aber eine Menge Tonscherben, die noch
wissenschaftlich ausgewertet werden müssten,
berichtete Herr Reger weiter. Die erneuerte Burg
brachte auch etwas Kurioses zum Vorschein, das die
Jungen und Mädchen besonders beeindruckte: Ein
wuchtiger Galgenbaum mit einer Schlinge daran. Mit
dieser Frage hatte Herr Reger schon gerechnet.
Eigentlich stand der uralte, verwitterte Buchenstumpf
den Baumaßnahmen im Wege. Doch der Burgbesitzer Baron
von Gemmingen- Hornberg hatte die Idee, daraus einen
Galgen zu machen.
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Sollten
am Ende dieses anstrengenden, aber eindrucksvollen
Wandertages die Schülerinnen und Schüler so manche
Einzelheit nicht mehr wissen, daran und an die
Burgruine Weißenstein werden sie sich sicher immer
erinnern und dieses lohnende Ausflugsziel auf der
Steinwaldhöhe selbst wieder mal besuchen.
 
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