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HERBSTWANDERTAG: |
Wanderung
der Klassen 3b und 4c in Fuchsmühl zu
"Försters Grab"
Nachdem
endlich der mehrwöchige Regen
nachgelassen hatte, wurde kurzfristig
für den 28. September der Wandertag
anberaumt. Und siehe da, wir hatten
Glück: Die Wolken hatten der Sonne Platz
gemacht und wir zogen los auf die
Steinwaldhöhen. Unser Ziel war
"Försters Grab", eine
versteckt mitten im Steinwald liegende,
private Begräbnisstätte zweier
Vorfahren der Adeligen von Gemmingen und
eines angestellten Försters. Ein
wahrlich geheimnisvoller und idyllisch
gelegener Platz für deren letzte Ruhe,
die wir selbstverständlich nicht stören
wollten. Aber diese versteckte Stelle im
Wald zu finden war nicht einfach, denn
sie ist auf keiner Wanderkarte vermerkt -
aus gutem Grund. Sonst wäre es vorbei
mit der Ruhe an diesem beschaulichen
Plätzchen.
Unser Lehrer wusste den Weg und mit Hilfe
der Wanderkarte führte er uns ans Ziel,
zum Teil über verwachsene Wege und kurz
davor über sumpfiges Gelände. Ein
abenteuerlicher Wanderweg, von dessen
Strecke (zunächst markiert mit blauem
Dreieck auf weißem Grund) nur so viel
verraten sei:
Kapelle Maria Frieden >
Hackelstein > Weißenstein
Försters Grab liegt südlich auf dem Weg
zum Weißenstein, am nördlichen Ende/
östlichen Rand der Wüstung
Harpfersreuth- heute eine Waldwiese. Eine
einzige uralte Kiefer auf einer kleinen
Lichtung, umgeben von Fichtenbäumen
signalisiert die unmittelbare Nähe des
Zieles nahe eines Bächleins. Nach knapp
anderthalb Stunden waren wir an der
gesuchten Stelle, die uns sehr
beeindruckte: Ringsum Totenstille in einem sich selbst
überlassenen Baumbestand.
 
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