Aus der Chronik der Grundschule Wiesau
 
Klassen, Lehrer, AG´s, Elternbeirat und -BeratungGrundschule Wiesau seit 2011/12: Lernort für Schüler aus Wiesau und Fuchsmühl; GS Friedenfels wird von hier aus mitverwaltetBeiträge, Projekte, Aktionen und FesteTermine für Eltern und SchülerFormulare, Mitteilungen und InternetseitentippsEinträge im Schulforum lesen und schreibenMail an Schulleitung und Verwaltung
 Der alte Teil unserer Schule zu Beginn des 20. Jahrhunderts Der heutige Blick vom Pausenhof zum erweiterten Schulgebäude von früher

Von den Anfängen der Grundschule Wiesau bis heute *

 
Erstes Schulhaus um das Jahr 1580: Das Mesnerhaus
Da der Mesner zur damaligen Zeit den Buben das Schreiben, Lesen und Rechnen beibrachte, ist sein aus Holz gebautes und mit Schindeln gedecktes Haus zugleich das Schulhaus am Ort. Es stand an Stelle des heutigen "Gasthof zur Linde" gegenüber dem Pfarrhof. Die Brandkatastrophe im Jahr 1815 erforderte eine Neuplanung.
 
Zweites Schulhaus ab 1855: Das alte Rathaus
Es verfügte über 2 Schulsäle für etwa je 80 Kinder und Wohnung für den Lehrer und den Schulgehilfen. Wegen der nach Meinung der Schulaufsicht unzumutbar beengten Verhältnisse mussten im Jahr 1876 die bestehenden Schulräume erweitert werden.
         
Drittes Schulhaus ab 1892: Das alte Feuerwehrhaus
Errichtet wurde ein Schulhaus mit Schulsälen und Lehrerwohnungen. Durch das rasche Anwachsen der Schülerzahlen musste es bald aufgestockt werden und um 1900 waren dort vier Säle und ebenso viele Lehrer mit Familien untergebracht.
         
Heutige Schule: Grundschule mit Hauptschule nebenan

ab
1912

Eine für damalige Zeit moderne Schule mit 6 Klassen, in denen jeweils bis zu 100(!) Kinder unterrichtet wurden. Das Haus war mit Dampfheizung und ab 1917 mit elektrischem Licht ausgestattet. Ein 1922 eingerichteter Raum als Schulkerker - heute kaum nachvollziehbar- hatte bestimmt eine abschreckende Wirkung auf die Lausbuben.

ab
1948

Nach dem 2. Weltkrieg brachte das Durchgangslager Wiesau einen rapiden Bevölkerungszuwachs. 1948 erfolgte mit der Errichtung einer "Lagerschule" der Ausbau des Schuldachbodens. Sogar das umgebaute Dachgeschoß des alten Feuerwehrhauses wurde wieder zum Unterrichten genutzt - ein Provisorium, das aus Geldnöten länger als gedacht Bestand hatte.

ab
1952

Nach einem knappen Jahr Bauzeit wurde er nach Süden erweiterte Anbau der Schule bezogen, der jedoch bald nicht mehr ausreichte. Vorübergehend wurde auch das Dachgeschoß für den Schulbetrieb genutzt. Dies wurde aus Sicherheitsgründen bald untersagt und so musste für die Klassen Wechselunterricht (vormittags/ nachmittags) erteilt werden.

ab
1968

In diesem Jahr wurde mit 3 weiteren Schulräumen die schlimmste Raumnot gelindert. Im März 1969 folgte die Einweihung zweier Sporthallen. Zusammen mit diesen umfasste die Schule zusätzlich 14 Klassenzimmer, Schulküche, Handarbeitsraum, Physik- und Werkraum. Diese Räume unterliegen - außer der gemeinsamen Nutzung der Sporthallen - der Zuständigkeit der Hauptschule Wiesau.

ab
2011/12

Die Marktgemeinde Fuchsmühl ist seit vielen Jahrzehnten dem Grundschulverband Wiesau angeschlossen und unterhielt ein eigenes Schulhaus. Die letzten Jahre war es so, dass zumindest ein bis zwei Klassen im Schulhaus Fuchsmühl unterrichtet wurden. Ab dem Schuljahr 2011/12 konnten insgesamt nur mehr sieben Klassen gebildet werden, die künftig alle im Wiesauer Schulgebäude untergebracht sind. Wegen stark gesunkener Schülerzahlen war eine Klassenbildung in Fuchsmühl nicht mehr möglich und eine Auslagerung von Klassen nicht mehr nötig. Aus dem gleichen Grund wird ab diesem Schuljahr die Verwaltung der Grundschule Friedenfels von der Schulleitung Wiesau mitbetreut.
Engültige Ausbaustufe des Grund- und Hauptschultraktes im Lageplan* Blick vom Innenhof der Hauptschule auf die Grundschul- Klassenräume
* Text- und Bildquelle: A. Busl und M. Steinberger, Chronik des Marktes Wiesau, Verlag Markt Wiesau, 1984
         
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