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| Erstes
Schulhaus um das Jahr 1580: Das Mesnerhaus |
| Da der Mesner zur damaligen Zeit
den Buben das Schreiben, Lesen und Rechnen
beibrachte, ist sein aus Holz gebautes und mit
Schindeln gedecktes Haus zugleich das Schulhaus
am Ort. Es stand an Stelle des heutigen
"Gasthof zur Linde" gegenüber dem
Pfarrhof. Die Brandkatastrophe im Jahr 1815
erforderte eine Neuplanung. |
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| Zweites
Schulhaus ab 1855: Das alte Rathaus |
| Es verfügte über 2 Schulsäle
für etwa je 80 Kinder und Wohnung für den
Lehrer und den Schulgehilfen. Wegen der nach
Meinung der Schulaufsicht unzumutbar beengten
Verhältnisse mussten im Jahr 1876 die
bestehenden Schulräume erweitert werden. |
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| Drittes
Schulhaus ab 1892: Das alte Feuerwehrhaus |
| Errichtet wurde ein Schulhaus mit
Schulsälen und Lehrerwohnungen. Durch das rasche
Anwachsen der Schülerzahlen musste es bald
aufgestockt werden und um 1900 waren dort vier
Säle und ebenso viele Lehrer mit Familien
untergebracht. |
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| Heutige
Schule: Grundschule mit Hauptschule nebenan |
ab
1912
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Eine
für damalige Zeit moderne Schule mit 6
Klassen, in denen jeweils bis zu 100(!)
Kinder unterrichtet wurden. Das Haus war
mit Dampfheizung und ab 1917 mit
elektrischem Licht ausgestattet. Ein 1922
eingerichteter Raum als Schulkerker -
heute kaum nachvollziehbar- hatte
bestimmt eine abschreckende Wirkung auf
die Lausbuben. |
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ab
1948
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Nach
dem 2. Weltkrieg brachte das
Durchgangslager Wiesau einen rapiden
Bevölkerungszuwachs. 1948 erfolgte mit
der Errichtung einer
"Lagerschule" der Ausbau des
Schuldachbodens. Sogar das umgebaute
Dachgeschoß des alten Feuerwehrhauses
wurde wieder zum Unterrichten genutzt -
ein Provisorium, das aus Geldnöten
länger als gedacht Bestand hatte. |
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ab
1952
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Nach
einem knappen Jahr Bauzeit wurde er nach
Süden erweiterte Anbau der Schule
bezogen, der jedoch bald nicht mehr
ausreichte. Vorübergehend wurde auch das
Dachgeschoß für den Schulbetrieb
genutzt. Dies wurde aus
Sicherheitsgründen bald untersagt und so
musste für die Klassen Wechselunterricht
(vormittags/ nachmittags) erteilt werden. |
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ab
1968
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In
diesem Jahr wurde mit 3 weiteren
Schulräumen die schlimmste Raumnot
gelindert. Im März 1969 folgte die
Einweihung zweier Sporthallen. Zusammen
mit diesen umfasste die Schule
zusätzlich 14 Klassenzimmer,
Schulküche, Handarbeitsraum, Physik- und
Werkraum. Diese Räume unterliegen -
außer der gemeinsamen Nutzung der
Sporthallen - der Zuständigkeit der
Hauptschule Wiesau. |
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ab
2011/12 |
Die
Marktgemeinde Fuchsmühl ist seit vielen Jahrzehnten dem Grundschulverband Wiesau
angeschlossen und unterhielt ein eigenes Schulhaus. Die letzten Jahre war es so, dass
zumindest ein bis zwei Klassen im Schulhaus Fuchsmühl
unterrichtet wurden.
Ab dem Schuljahr 2011/12 konnten
insgesamt
nur mehr sieben Klassen gebildet werden, die künftig alle im
Wiesauer Schulgebäude untergebracht sind. Wegen stark
gesunkener Schülerzahlen war eine Klassenbildung in Fuchsmühl nicht mehr möglich und eine Auslagerung von
Klassen nicht mehr nötig. Aus dem gleichen Grund wird ab
diesem Schuljahr die Verwaltung der Grundschule
Friedenfels von der Schulleitung Wiesau mitbetreut. |
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